Warum ich natürliche Pferdefütterung liebe!

Ich liebe Pferde und ich liebe es, sie natürlich zu füttern. Denn für mich ist natürliche Pferdefütterung weit mehr als ein Ernährungskonzept: Sie ist eine Haltung, eine Liebeserklärung an das Lebewesen Pferd. In diesem Blogartikel teile ich mit dir, warum ich diese Form der Fütterung so sehr liebe und warum sie für mich der Schlüssel zu echter Pferdegesundheit ist.

1. Weil natürliche Fütterung das Pferd als Ganzes betrachtet

Pferde sind Lebewesen mit fein abgestimmten Verdauungssystemen, die über Jahrtausende an eine bestimmte Lebensweise angepasst wurden. Wenn ich natürlich füttere, respektiere ich ihre Biologie – vom empfindlichen Darm bis zur Psyche. Ich sehe das Pferd nicht als „Nutztier“, sondern als Partner, dessen Gesundheit ich durch bewusste Ernährung aktiv unterstützen kann.

2. Weil es die Verdauung nachhaltig stärkt

Die Verdauung ist das Zentrum der Pferdegesundheit – und genau hier setzt natürliche Fütterung an. Statt Kraftfutter, Zucker oder künstlichen Zusatzstoffen gibt es bei mir Heu, Kräuter, strukturreiche Futtermittel und bei Bedarf gezielte Ergänzungen. Das unterstützt eine stabile Darmflora, beugt Koliken vor und sorgt für mehr Energie auf gesunde Art.

3. Weil ich damit Krankheiten vorbeugen kann

Viele Zivilisationskrankheiten beim Pferd – EMS, Hufrehe, Magengeschwüre – sind fütterungsbedingt. Mit natürlicher Fütterung kann ich vorbeugen, statt später teuer zu behandeln. Ich liebe es, Verantwortung zu übernehmen, bevor etwas passiert – und mein Pferd dankt es mir mit Lebenskraft, glänzendem Fell und stabilem Immunsystem.

4. Weil ich dabei ständig Neues lerne

Natürliche Pferdefütterung ist kein starres Konzept, sondern ein Weg, der neugierig macht. Ich lese Fachliteratur, tausche mich mit Experten aus, beobachte mein Pferd genau – und entwickle mich selbst ständig weiter. Es ist eine Art von persönlichem Wachstum, das tief erfüllt.

5. Weil ich mein Pferd dadurch wirklich sehe

Wer natürlich füttert, schaut genau hin: Was braucht mein Pferd heute wirklich? Wie sieht der Kot aus? Wie ist die Energie? Diese Achtsamkeit schafft eine Verbindung, die weit über „Heu rein, fertig“ hinausgeht. Ich liebe es, durch die Ernährung in einen echten Dialog mit meinem Pferd zu treten.

6. Weil es meiner Intuition Raum gibt

Natürliche Pferdefütterung bedeutet für mich auch: Weg von Standardplänen – hin zur Intuition. Mein Gefühl, meine Beobachtung und mein Wissen sind entscheidend. Ich liebe es, wieder mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und mein Pferd als Individuum wahrzunehmen.

7. Weil ich mir und meinem Pferd Zeit schenke

Natürlich zu füttern bedeutet nicht nur, was ich füttere, sondern auch wie. Ich nehme mir Zeit beim Füttern, beobachte das Kauen, das Verhalten. Dieses kleine tägliche Ritual schenkt uns beiden Ruhe, Präsenz und Verbindung – etwas, das im stressigen Alltag oft fehlt.

LinaHolz
Author: LinaHolz

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